„Solar-Impulse“-Piloten bringen ihren Film nach Monaco

Mit ihrer Weltumrundung im Solarflugzeug schafften die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg Historisches. Der Film über ihr Abenteuer, „L'impossible tour du monde“, wird am 13. Februar in Anwesenheit der Piloten im „Auditorium Rainer III“ von Monaco gezeigt. Der Eintritt ist kostenlos.

Fünf Kontinente, 43.000 Kilometer – und das alles in einem Flugzeug, das nur durch Solarenergie angetrieben wird. Das ist „Solar Impuls“. Innerhalb knapp eineinhalb Jahren umrundeten die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg damit die Welt. Eine Premiere und vor allem eine riesige Herausforderung. Rund 150 Mitarbeiter waren am Projekt beteiligt. Im Juli des vergangenen Jahres landete das Flugzeug nach der langen Reise in Abu Dhabi.

Über das Abenteuer von „Solar Impulse“ ist ein eineinhalb stündiger Film entstanden. „Er zeigt das Leben in diesem unglaublichen Flugzeug, die unbeschreiblichen Bilder von unseren Flügen über die Golden Gate Bridge oder die Pyramiden von Gizeh“, erzählt Bertrand Piccard.

Großer Stolz bei Fürst Albert

Der Film „L'impossible tour du monde“ kommt nun nach Monaco – und damit gewissermaßen „nach Hause“. Denn: Während der Weltumseglung befand sich das Kontrollzentrum der „Solar Impulse“ im Fürstentum. Von hier wurden sämtliche Routen berechnet, der Zustand der Piloten überwacht, usw. Fürst Albert von Monaco und seine Stiftung unterstützten das Projekt auch finanziell.

Schließlich geht es dabei nicht primär um den Rekord an sich, sondern vor allem auch um die ökologische Botschaft dahinter. „Wir sind sehr unzufrieden mit unserem Planeten und dem ungeheuerlichen Mangel an Respekt gegenüber der Umwelt. Mit unserem Flug wollten wir zeigen, dass es andere Denkweisen gibt. Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzielen, haben wir etwas Unmögliches vollbracht“, sagt Bertrand Piccard.

Fürst Albert ist ebenfalls begeistert: „Wir sind glücklich und stolz, an diesem Projekt teilgenommen zu haben. Unser Kontrollzentrum spielte eine große Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung dieses Unternehmens.“ Der leidenschaftliche Umweltschützer spricht gar von einer historischen Leistung: „Es gibt nur wenige Momente im Leben eines Menschen, von denen er stolz sagen kann: Ich war dabei. Dieses ist einer solcher Moment.“